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Zertifikatslehrgang in 5 Wochenenden

Entspannungspädagoge/in -Entspannungstherapeut/in

Zugleich: Kassenanerkennung „Trainingsleitung Prävention Entspannung:
Progressive Muskel-Relaxation (PMR) – Autogenes Training (AT)“

Ihre Kursleitung: ((neues Bild v. Dr. J. N.-Z.))
Andrea & Dr. Jürgen Naeher-Zeiffer
Familien- & Körpertherapeuten, Kommunikations- & Verhaltenstrainer, Lehr-Supervisoren & -Coaches (staatl. Anerkennungen)

Leiter eines eigenen Praxisteams und Vorstand des Berufsverbandes DGEV e.V.
(Deutsche Gesellschaft für Ganzheitl.-Wiss. Entspannungs-Verfahren), zugleich: Anerkannte Einrichtung der Fort- & Weiterbildung

Ihre Fortbildung ist anerkannt bei den Kostenträgern gemäß §20 SGB V;
Zusätzlich sind die Kursleiter von den Kassen als Ausbilder anerkannt.

Progressive Muskel-Entspannung & Autogenes Training gelten als Module der Neuen Rückenschule: und seit vielen Jahren beziehen die Kursleiter immer wieder aufs neue Kriterien der Rücken- und Körperschulen in die Fortbildung mit ein.

Zielgruppen: (gemäß Spitzenverbände der Krankenkassen 2006 u. 2008)
Physio- und Ergotherapeuten, Sozial-/Pädagogen & Lehrer, Gymnastiklehrer, Erzieher, Gesundheitswissenschaftler, Psychologen, Mediziner u.ä.

Übersicht der Teile: (Bitte wählen)
Teil 1: Progressive Muskelentspannung (PMR) 1
Teil 2: Autogenes Training (AT) 1
Teil 3: Autogenes Training (AT) 2
Teil 4: Progressive Muskelentspannung (PMR) 2
Teil 5: Psychosomatik und Schmerzarbeit
„Entspannung für Kinder“ - Kurs- und Trainings-LeiterIn

Inhalt:
Es wird ausgegangen von zentralen Elementen und Übungen aus der physio- und ergotherapeutischen Arbeit (s. Heilmittelkataloge!) Ebenso aus der sozial-/ päd-agogischen und psychologischen Arbeit. Aus dieser Perspektive werden jeweils die Entspannungsverfahren erarbeitet: PMR und AT, die nachweislich zu den anspruchs- und wirkungsvollsten Verfahren zählen. Gerade für Präventionsarbeit in Einrichtungen, Vereinen, Praxen, etc.
Dabei ist auch abzustellen auf den sachlich gebotenen Übergang zum medizinisch- und psychologisch-heilkundlichen, therapeutischen Arbeiten; sodass sich viele Gemeinsamkeiten ergeben, Parallelen, Verwandtschaften der involvierten Methoden.
Von daher ergeben sich durch diese Entspannungsverfahren für die Fachdisziplinen auch viele fruchtbare Ergänzungen, flankierende Erkenntnisse und Erfahrungen.

Abschlüsse/Zertifikate und Einstiege
Der Einstieg ist mit PMR 1 oder AT 1 möglich.

- Das Zertifikat „Entspannungspädagoge/in“ wird erreicht nach erfolgreichem Abschluss der 4 Wochenenden PMR 1 u. 2 sowie AT 1 u. 2 (64 Unterr.-Std); („erfolgreich“ meint hier, dass insbesondere schrittige feedbacks in der Regel eine Klausur ersetzen: durch bewährte, vor-strukturierte und überschaubare Aufgaben, welche die Inhalte & Ziele des Seminars stabilisieren und fördern);
-.das Zertifikat „Entspannungstherapeut/in“ nach dem darauf aufbauenden Wochenende (also nach insgesamt 80 erfolgreichen Unterr-Std.).
- Die Anerkennung zur „Trainingsleitung Prävention Entspannung: PMR u. AT“ wird aus der Sicht der Krankenkassen mit erfolgreichem Absolvieren von mindestens 64-80 Unterr-Std. erreicht: also mit mindestens 4 bis 5 x 16 Unterr-Std. in diesen Entspannungsver-fahren.
- „Entspannung für Kinder“, ebenfalls Kassen-anerkannt (weitere 20 Unterr-Std.), baut wiederum darauf auf.

Die Teilnahme an weniger Unterrichts-Stunden wird mit einer einfachen Teilnahmebescheinigung bestätigt.

Teil 1: Progressive Muskelentspannung (PMR) 1

Grundlagen

Kursinhalt:
Der Kurs vermittelt, allgemeinverständlich, die Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Dr. med. Jacobson und wichtigen Nachfolgern zum Weitergeben der Methode (als „Selbst-Übungen“).
Schritt für Schritt, also „progressiv“, wird vorgestellt:
Der Wechsel von Anspannen und Wieder-Entspannen-Können, anhand der wichtigsten Muskelgruppen.
Der Prozess von Anspannen und Entspannen wird bewusst gemacht, die Unterschiede werden herausgearbeitet und damit vertiefend gelernt, auch vom Körper.
Die durch den Alltagsstress oftmals blockierte Energie kommt in „Fluss“. Es geht darum, die persönlich geeignetsten, angemessensten Selbst-Impulse wahrzunehmen, auszuprobieren, zu entdecken.
Erste Übergänge zum med.- und psych.-heilkundlichen Arbeiten werden mit vermittelt, für Physiotherapie, Entspannungstherapie und Prävention (also unter Wahrung der Grenzen für „Nicht-Psychologische Zielgruppen“).

PMR und AT ergänzen und vertiefen sich gegenseitig ideal. Die Vorliebe von Teilnehmern für die eine oder die andere Methode ist etwa 50/50.

Termine:

Datum:  Seminarort:  Kurs-Nr. 
25.09.-26.09.2010  Bad Münder   1481  
29.01.-30.01.2011  Bad Münder   1732 
24.09.-25.09.2011   Bad Münder   1733 

Teil 2: Autogenes Training (AT) 1

Grundstufe

Kursinhalt:
Der Kurs vermittelt allgemeinverständlich, Grundübungen des Autogenen Trainings (AT) nach Prof. Dr. med. Schultz, u.a. zum Weitergeben der Methode (als Selbst-Übungen“)
Autogenes Training ist ein besonders wirksamen Verfahren zur körperlichen und seelischen Selbstentspannung; ein Klassiker, gerade in der BRD. Übungsfelder sind dabei, in der konzentrierten mentalen Vorstellung, u.a.:
Die oberen Extremitäten, später auch die unteren Extremitäten.
Entspannt wird physisch, psychisch, mental, u.a. vor allem mit der „Schwere“-Formel, mit der „Wärme“-Formel und mit der „Ruhe“-Formel.
Wiederum später können individuellere Ziele anknüpfen, wie: „Rauchen gleichgültig!“ oder, in bestimmten Stress-Situationen: „Jetzt nicht!“ usw.
Erste Übergänge zum med.- und psych.-heilkundlichen Arbeiten werden mit vermittelt, für Physiotherapie, Entspannungstherapie und Prävention (also unter Wahrung der Grenzen für „Nicht-Psychologische Zielgruppen“).

Termine:

Datum:  Seminarort:  Kurs-Nr. 
23.01.-24.01.2010  Bad Münder   1476 
30.10.-31.10.2010  Bad Münder   1482  
12.03.-13.03.2011  Bad Münder   1734 
15.10.-16.10.2011  Bad Münder   1735 

Teil 3: Autogenes Training (AT) 2

Weitere Grundstufen des AT

Einbezogen in die Schulz’sche „Unterstufe“ - als Grundstufe - werden hier die „Oberstufe“ nach Prof. Dr. med. Schultz sowie das Bild-Erleben nach Prof Dr. med. Leuner & Fantasiereisen, Musik, etc.

Der Kurs vermittelt allgemeinverständlich, Grundübungen zur imaginativen, also bildhaften Oberstufe von Autogenem Training und zu verwandter Tiefenentspannung, mit allen Sinnen:
[[Es entfällt: Besonders am Modell der fundiertesten und erfolgreichsten Methode, des Katathymen Bild-Erlebens (KB) nach Prof. Dr. med. Leuner und von Fantasiereisen, u. a. auch für Kinder; zum Weitergeben der Methoden.]]
Außer Entspannung nimmt die Methode die Möglichkeit von Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung (u.a. bei Schmerzpatienten besonders wichtig!) phantasievoll in den Blick. Es wird angeregt, bewusster gemacht, wie sich tiefer liegende Gefühle – gestresste oder schon entspanntere – durch „innere Bilder“ ausdrücken können (emotionale Hirnhälfte).
Katathymes Bild-Erleben hat ganz bestimmte, angeborene „Ur-Bilder“ ausgemacht, als (gesündere) Handlungs-Orientierungen. In den Fortbildungen lernen wir, sie (wieder-) erkennen und anzuwenden, ggf. bewusster zu „lesen“.
Der Übergang zum med.- und psych.-heilkundlichen Arbeiten wird mit vermittelt, für Physiotherapie, Entspannungstherapie und Prävention (also unter Wahrung der Grenzen für „Nicht-Psychologische Zielgruppen“).

Termine:

Datum:  Seminarort:  Kurs-Nr. 
06.03.-07.03.2010   Bad Münder   1477 
20.11.-21.11.2010  Bad Münder   1483  
09.04.-10.04.2011  Bad Münder   1736 
19.11.-20.11.2011  Bad Münder   1737 

Teil 4: Progressive Muskelentspannung (PMR) 2

Aufbau und Vertiefungen

Kursinhalt:
Vertiefung von PMR, auch als Einbezug von Alltagssituationen (anderen Haltungen etc): nach weiterer Arbeit an den eigenen Anleitungen und der Möglichkeit für weitere praktische Anwendung in der Zwischenzeit.

Querverbindungen zwischen den Entspannungsmethoden. Intensivierung der Selbst-lern- und –heilungskräfte.
Weitere Übergänge zum med.- und psych.-heilkundlichen Arbeiten werden mit vermittelt, für Physiotherapie,Entspannungstherapie und Prävention (also unter Wahrung der Grenzen für „Nicht-Psychologische Zielgruppen“).

Termine:

Datum:  Seminarort:  Kurs-Nr. 
29.05.-30.05.2010  Bad Münder   1478  
04.06.-05.06.2011  Bad Münder   1738 
03.12.-04.12.2011  Bad Münder   1739 

Teil 5: Psychosomatik und Schmerzarbeit

Aufbau/Vertiefung zu PMR 1/2 und AT 1/2

Dieses weitere Wochenende trägt formal und inhaltlich auch den Kassen-Anfor-derungen Rechnung: für die „Trainingsleitung Prävention Entspannung“: „mindestens 64 (bis 80) Ustd.“. Inhaltlich wird damit den anspruchsvollen Anforderungen entspro-chen, die dem „Trainings-Leiter“ auch bereits für Präventionsarbeit abverlangt werden: bis hin zu psychologischen Kompetenzen und bis hin zu sozialpädagogischen Kompetenzen (inklusive Beratung; [GKV Leitfaden 2008, §5 , S. 24 Übergreifende Anforderungen für Kursleiter])
Darüber hinaus trägt dies WE dem anspruchsvollen Kursalltag einer solchen Präven-tionsarbeit Rechnung, wie er sich seit vielen Jahren real immer wieder darstellt. Um der Vielfalt der Teilnehmer-Bedürfnisse angemessen realistisch, „gesünder“, gerecht zu werden. – auch da, wo sie problematisch tendieren.
Methodisch gesehen, kommen dazu mehrere Körpertherapeutische Ansätze zum tragen, welche die Psychologischen Verfahren PMR und AT aufgreifen lassen und wirkungsvoll unterstützen. Und zwar in ihren empirisch belegbarsten und besonders evidenz-basierten Grund-Elementen. Körpertherapeutische Ansätze wie:
Atemtraining & -therapie sowie Haltungs-Training als Ver-Haltens-Training, z.B. insbesondere nach:
Prof. Middendorf, Dr. med. Lowen (Med. Bioenergetik), Dres. Feldenkrais/Hanna (Funktionale Integration), Dr. med. Perls u. a. (Gestalt-Verhaltens-Therapie) sowie Neuere Rückenschulen.

Richtziel an diesem WE ist also, für Einzel- und Gruppenarbeit verlässlichste Kriterien für möglichst viele verschiedene Teilnehmer-Bedürfnisse („multimodal“) an der Hand zu haben. Dazu wird der Schwerpunkt „primäre Prävention“ in seinem teil fließenden Übergang zu „sekundärer Prävention… usw.“ in den Blick genommen, aber auch im Übergang zu Prophylaxe und zu (Psycho-)Therapie. Sodass auch die Abgrenzung von Psychotherapie als Heilkunde so möglich wird, wie es auch einschlägige Gesetze entsprechend fordern.
Dies macht die 5 Wochenenden umfassende Veranstaltung „Entspannungspädagoge/in - Entspannungstherapeut/in“, außer für Physio- und Ergotherapeuten auch für Sozial/Pädagogen & Lehrer ebenso wertvoll, wie für Gymnastiklehrer, Erzieher, u. ä.

Inhalte / Indikationen / Lernziele, u.a.:

Termine:

Datum:  Seminarort:  Kurs-Nr. 
18.09.-19.09.2010  Bad Münder   1479  
16.07.-17.07.2011  Bad Münder   1740 
28.01.-29.01.2012  Bad Münder   1741 

Weitere Kursinformationen:

Teilnehmerzahl:  22 
Unterrichtseinheiten:  16 
Kosten: (incl. Material und Verpflegung)  220 EUR, (je Teil) 
Seminarleitung:
Dr. Andrea & Jürgen Naeher-Zeiffer 
 

Aufbau-Möglichkeit (ebenfalls kassen-anerkannt)

„Entspannung für Kinder“ - Kurs- und Trainings-LeiterIn
(20 UStd)

Zielgruppe/Richtziele/Methodik
Für die Ausübung von Entspannungstraining mit Kindern (als Einzel- & Gruppen-arbeit) ist eine spezielle Fortbildung erforderlich.
Sodass auch das Anbieten von „Prävention Entspannung“, als kassen-abrechen-bares Training für Kinder, dieser einschlägigen Fortbildung bedarf.
Physiotherapeuten/Krankengymnasten, etc. haben dafür die notwendige Grund-qualifikation.
Auch, wenn an wesentliche Elemente der Entspannungs-Arbeit mit Erwachsenen angeknüpft werden kann:
Es gibt bei der Entspannungs-Arbeit mit Kindern auch eine ganze Reihe von Unter-schieden, von Spezifischem.
Aus ihrer reichhaltigen Erfahrung, auch mit dem Entspannen für Kinder, erarbeitet die Kursleitung, über viele praktische Beispiele und über praktisches Üben, folgende …

Inhalte/Ziele (u.a.)
- Übungs-Möglichkeiten: Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Fantasiereisen, speziell für Kinder.
- Didaktik/Methodik: Altersgerechte Planung und Durchführung der speziellen Übungen.
- Kindgerechtes Formulieren dieser Übungen; und
- besondere „Stilmittel“ wie Bilder etc.
- Motivation, pädagogisch, psychologisch: Wie 5-10-Jährige heute doch noch zu motivieren sind: die Übungen zwischen Über- und Unterforderung.
- Disziplin: Welche Möglichkeiten ich, dass die notwendige Disziplin gehalten wird.
- Ausagieren als Abreagieren und Ausdrücken von Eindrücken:
körperlich; durch Malen; und: durch das Betrachten der gemalten Bilder als Konzentrations- und Entspannungs-Übung; u.a.
- Gruppendynamik: Kindgemäße Gruppenprozesse; der Umgang mit Außenseitern, etc.

Indikationen
Außer den Indikationen für Erwachsene kommen besonders auch spezifisch kindliche Verhaltensstörungen in Betracht.
Also außer (u. a.):
Schmerzen, z. B. Kopfschmerz: Spannungs-/Migräne; „Rücken“/Wirbel-/Gelenk-erkrankungen, bis hin zu Rheuma, auch „Weichteil-“; internistische u. neurologische Diagnosen; Schlafstörungen (Ein-, Durchschlaf-); Konzentrationsprobleme; „Lampen-fieber“ (bes. Anforderungen in der Schule), Stabilisierung von Selbstwahrnehmung.

Lernziele (u.a.):
Kompetente Ausübung; sowie, außer den Zielen zur Kassen-abrechenbaren Durch-führung von „Prävention Entspannung für Kinder“:
Effektivere Bindung und Erweiterung des Patientenstamms „Kinder“,
Vertiefung psycho-somatischer Arbeit, Selbst-Übungen für den Patienten „Kind“;
souveränere Gruppen-/Kursleitung, z.B. auch der „Rückenschulen“ („Entspannung“ als wichtiges Element, siehe u. a. Bertelsmann-Studie für die Kassen).